"Bachwörth 2", , 82275 Emmering
Preis 140,00€ pro Person inkl. MwSt. (Essen und Getränke sind nicht inkludiert)
Fortbildung anerkannt durch die:
• Tierärztekammer Niedersachsen
• Tierärztekammer Schleswig-Holstein
Die neurobiologischen Grundlagen von Schlaf und Ruhe
Einige Hunde finden nicht zur Ruhe. Sie schlafen schlecht, stehen nachts auf und laufen durch die Wohnung, dösen tagsüber kaum, können nicht entspannen und fordern ständig Aufmerksamkeit und Beschäftigung. Andere schrecken aus dem Schlaf auf, beißen um sich oder wirken stark irritiert. Auf der anderen Seite kämpfen auch viele Halter*innen selbst mit Ein- und Durchschlafproblemen, können nicht abschalten und fühlen sich ständig „unter Strom“.
Diese Probleme entstehen dadurch, dass neurobiologische Schaltkreise, die für Entspannung, Ruhe und Ausgeglichenheit zuständig sind, nicht (mehr) richtig arbeiten können. Dies kann vielfältige Ursachen haben, die wir uns im Seminar gemeinsam ansehen.
Dieses Seminar führt die Teilnehmer*innen in die Welt von Somnus, dem römischen Gott des Schlafes, nämlich tief ins Gehirn. Dort suchen wir nach den Schaltstellen für Schlaf, Ruhe und Entspannung und den Ursachen für Störungen in diesem Bereich.
- Wie entspannen wir uns – neurobiologisch gesehen?
- Warum sind Ruhephasen für Hunde und Menschen so wichtig?
- Warum kommen manche Hunde und Menschen nicht zur Ruhe?
- Wie wirkt sich Ruhe- und Schlafmangel auf das Gehirn aus?
- Wie kann man das Gehirn beruhigen und Hunden und Menschen zur Entspannung verhelfen?
Wir beschäftigen uns in diesem Zusammenhang u. a. mit den Auswirkungen von Stress, Überreizung, Hyperaktivität und Überbeschäftigung und beleuchten auch den Einfluss psychischer Störungen wie Traumafolgestörungen, generalisierter Angststörung, Depression, ADHS und Schlafstörungen auf das Schlaf- und Ruheverhalten von Hunden und Menschen.
Das Seminar richtet sich an Hundehalter*innen und Hundetrainer*innen. Der Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung theoretischer Kenntnisse, die anhand von Beispielen anschaulich beleuchtet werden. Konkrete Fälle der Teilnehmer können in diesem Rahmen nicht analysiert werden. Das Seminar enthält keine praktischen Arbeiten.